Ich freue mich sehr auf die nächsten Monate hier in Victor Harbor

Lotta ist von Januar bis Juli 2026 an der Victor Harbor High School, South Australia

Lotta auf einem Hügel mit Blick übers Meer
Lotta
Känguru im Urimbirra Wildlife Park
Roo im Wildlife Park
Blick aus meinem Zimmer zum Bluff bei Sonnenuntergang
Mein australisches Zuhause

Hallo! Mein Name ist Lotta, ich bin 16 Jahre alt und seit Ende Januar an der Victor Harbor High School in Victor Harbor, SA.

Am 25.01. bin ich bei meiner Gastfamilie angekommen – Wir leben in Encounter Bay mit Blick auf den Bluff, so heißt der Hügel am Meer. Unser Haus hat ein Heimkino, einen Pool-Tisch, eine Tischtennisplatte und mein Zimmer blickt Richtung Sonnenaufgang, Meer und Bluff.

Die ersten zwei Wochen in meiner High School waren etwas holprig, aber aller Anfang ist schwer. Meinen Laptop hatte ich bereits dabei, weil ich davor fünf Monate lang mit meinen Eltern durch Australien, Neuseeland und Französich-Polynesien gereist bin – den Laptop braucht man nämlich in der Schule. Ich habe bis jetzt in meiner Schule in Deutschland nur mit Büchern und Heften gearbeitet, hier ist das ganz anders. Also eine ziemliche Umstellung, aber da kommt man schnell rein.

Auf meinem Laptop wurde ein Microsoft System installiert, welches diverse Microsoft Apps beinhaltet, mit denen man in der Schule arbeitet.

Die Fächer wählt man am ersten Schultag aus. Das sieht so aus: Man bekommt einen Zettel mit verschiedenen Blöcken, in jedem dieser Blöcke sind Fächer aufgelistet und aus diesen wird dann ein Fach ausgewählt. Ich hab mich für Outdoor Education, Aquatics, Marine Studies, Food Preperation, Psychologie und Essential Englisch entschieden. Dann gibt es noch Supervised Learning, welches jeder Schüler nehmen muss. Da hat man Zeit, an Assignments zu arbeiten oder alles andere an Organisation – mit Aufsicht, sodass man auch immer Fragen stellen kann.

Der Schultag beginnt mit 20 Minuten Housetime. Da sitzt man in einem Klassenzimmer mit einem Lehrer, geht die News des Tages durch (unsere Schule hat einen eigenen Newskanal) und alle anderen Neuigkeiten, die wichtig für den Tag oder die Woche sind.

In Outdoor Education beschäftigen wir uns in diesem Term mit dem lokalen Dunesytem (Dünen und ihre Funktion als Küstenschutz), dafür machen wir auch viele kleine Busfahrten in der Gegend oder fahren mit dem Fahrrad. Im nächsten Term steht ein Campingtrip auf dem Plan.

In Aquatics lernen wir aktuell Surf-Life-Rescue, was ziemlich cool ist, da wir jedes Mal in Port Elliot im Meer sind und diverse Übungen machen. Danach kann man sich im Flying Fish Café Essen holen und nächsten Term haben wir dann Surfen! Apropos surfen: Jeden Donnerstag ist nach der Schule ein Surfkurs, den die Schule zahlt.

In Marine Studies schnorcheln wir, und ja, das ist alles Unterricht – während der Schulzeit. Im nächsten Term machen wir einen Speedboot-Führerschein.

Psychologie ist auch ziemlich interessant, vor allem mega zum Englisch lernen mit all den Fachbegriffen. Essential Englisch ist auch gut zum Englisch lernen. Food Preperation ist Kochen, was natürlich super ist, weil Essen immer gut ist und außerdem kochen/backen wir dort auch ab und an australische Gerichte.

Nach etwa zwei Wochen war ich dann also an das Schulsystem, an meinen Stundenplan und alles andere gewöhnt und mir geht’s bestens!! Ich wache zum wunderschönen Sonnenaufgang überm Meer auf, habe super nette Menschen um mich herum – sei es in meiner Gastfamilie oder in der Schule, habe Unterricht, der hauptsächlich Outdoor Aktivitäten beinhaltet, lerne super interessante Menschen kennen usw.

Wir sind insgesamt 14 Internationals, wobei nach dem ersten Term sieben davon gehen – das ist auch etwas, wonach ich spezifisch geschaut habe: eine Schule mit einer niedrigen Zahl an Internationals. Es fühlt sich viel lokaler an. Wobei ich sagen muss, dass die Internationals natürlich super lieb sind. Wir haben Deutsche, Schweizer, Brasilianer, Belgier und eine Japanerin, die bei mir in der Gastfamilie lebt.

Bei mir in der Gastfamilie leben auch ein Hund, Cosmo, und zwei Katzen, Chino und Albie, ebenso eine Tochter und ein Sohn, beide in meinem Alter.

Letztendlich kann ich nur sagen, dass ich mich sehr freue auf die nächsten Monate hier in Victor Harbor und an meiner High School. Es war die beste Entscheidung, das zu machen. Es fühlt sich meiner Meinung nach auch absolut normal an, hier zu leben – kein komisches Gefühl oder Heimweh. Ich genieße alles unglaublich und ich fühle mich absolut wohl. :-)

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