Hi, ich bin Carolina, 15 Jahre alt und ich habe das Glück, für ein halbes Jahr in Sydney leben und dort die Pittwater High School besuchen zu dürfen. Am 26. Januar ging meine Reise los: ich bin das erste Mal allein geflogen und war deswegen sehr aufgeregt. Ich bin von Frankfurt nach Istanbul geflogen und dort in den nächsten Flieger nach Sydney gestiegen. Das war aber viel leichter als gedacht, weil alle Flughäfen super ausgeschildert waren und man ganz einfach an das richtige Gate kam. Als ich dann nach 26 Stunden reisen in Sydney ankam, wurde ich von einem Fahrer abgeholt, der mich zu meiner Gastfamilie gebracht hat. Dort wurde ich direkt super aufgenommen und habe sofort gemerkt, dass ich sehr willkommen bin.
In den Tagen nach meiner Ankunft hatte ich zwei Orientationstage: Am ersten wurden uns wichtige Infos gegeben, wie zum Beispiel Infos über sie Sicherheit an Stränden. Der zweite Orientationstag war an meiner neuen Schule. Dort konnte ich meine Schuluniform kaufen und meine Fächer wählen, sodass alles für den ersten Schultag bereit ist. In diesen Tagen habe ich andere internationale Schüler kennen gelernt und konnte mit ihnen ein bisschen die Gegend erkunden, meinen nächsten Strand, den Mona Vale Beach und auch den Ort Mona Vale selbst, wo meine Schule liegt.
Außerdem habe ich Zeit mit meiner Gastfamilie verbracht, um diese besser kennen zu lernen. Ich kann sagen, ich fühle mich jetzt schon richtig wohl! Ich habe eine großartige Gastmutter, die sehr engagiert ist und mir bei allem geholfen hat. Zudem habe ich noch eine australische und zwei chinesische Gastschwestern, die in meinem Alter sind. Alle sind unglaublich nett und ich habe schon in den ersten Tagen schöne Sachen mit ihnen unternommen.
Und dann ging es erst richtig los: mein erster Schultag! Ich war super aufgeregt, wie meine neue Schule so ist. Aber meine Aufregung ließ schnell nach, weil man direkt merken konnte, dass die Schule weiß, wie sie mit Internationals umgehen muss, und alles sehr geregelt ablief. Gleich am Anfang haben wir unsere Stundenpläne bekommen mit den Fächern, die wir schon im Vorhinein wählen konnten. An meiner Schule muss man Mathe und Englisch als Pflichtfächer belegen, dabei kann man aber zwischen verschiedenen Leveln entscheiden, was am besten zum eigenen Niveau passt. Zusätzlich habe ich noch vier Wahlfächer: Tanzen, Holzarbeiten, Kochen und Französisch. Ich bin mit meiner Fächerwahl sehr zufrieden, vor allem, weil wir sehr viel Praxis machen. Zum Beispiel in Hospitality (Kochen) betreibt mein Kurs jede zweite Woche an einem Tag ein Café, in dem wir Selbstgemachtes verkaufen.
Was ich an meiner Schule auch sehr schätze, ist, dass man einen sogenannten “Buddy” zugeteilt bekommt. Das ist ein Schüler in deinem Jahrgang, der dir alles in der Schule zeigt, dich in den ersten Wochen zu deinen Kursen bringt und der immer als Ansprechpartner da ist, wenn du irgendwelche Probleme hast. Ich finde das Konzept sehr gut, weil ich einfach von Anfang an wusste, dass ich jemanden sehr netten habe, an den ich mich immer wenden kann und quasi schon der erste Kontakt mit Locals geknüpft ist.
Alles in allem bin ich super zufrieden und glücklich, dass ich diesen großen Schritt gewagt habe und freue mich riesig auf die kommende Zeit.














